Elsa-Brändström-Gymnasium – Digitale Schule mit Herz und Haltung
Am Elsa-Brändström-Gymnasium wird Digitalisierung nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Werkzeug, um Lernen menschlicher, kreativer und gerechter zu machen. Die Schule trägt seit Jahren das offizielle Siegel „Digitale Schule“ – eine Auszeichnung, die weit über den Einsatz von Tablets und Smartboards hinausgeht. Hier geht es darum, wie Technik sinnvoll in den Alltag integriert wird, wie Lehrkräfte und Schüler:innen gemeinsam lernen – und wie digitale Bildung mit Werten, Verantwortung und Gemeinschaft verbunden bleibt.
Das „Elsa“, wie es liebevoll genannt wird, liegt im Herzen von Alt-Oberhausen und zählt zu den Schulen, die früh begonnen haben, eigene Medienkonzepte zu entwickeln. Schon vor der landesweiten Digitaloffensive NRW setzte das Gymnasium auf eine Kombination aus moderner Technik und pädagogischer Klarheit. Heute steht in fast jedem Klassenraum ein interaktives Display, WLAN ist flächendeckend vorhanden, und die Lernplattformen werden selbstverständlich genutzt – im Unterricht wie auch in Projekten.
Was das Elsa besonders macht, ist die Haltung dahinter: Digitalisierung wird als Teil einer umfassenden Bildung verstanden, die Kreativität, Selbstständigkeit und Teamgeist fördert. Lehrer:innen werden kontinuierlich fortgebildet, um digitale Tools nicht nur technisch, sondern auch didaktisch klug einzusetzen. Schülerinnen und Schüler lernen, kritisch mit Medien umzugehen, Informationsquellen zu prüfen und eigene Inhalte zu gestalten – ob in Form von Podcasts, Erklärvideos oder virtuellen Ausstellungen.
Darüber hinaus engagiert sich das Elsa-Brändström-Gymnasium in besonderen Projekten, die digitale Bildung mit psychischer Gesundheit, sozialem Lernen und kultureller Teilhabe verbinden. Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme am Präventionsprogramm „Mind Out“, das Jugendliche in ihrer emotionalen Stärke und im bewussten Umgang mit Stress und digitalen Reizen unterstützt. Hier geht es nicht nur um Bildschirmzeit, sondern um Balance – um Achtsamkeit, Selbstbewusstsein und gesunde Lernroutinen.
Auch kulturelle Bildung hat am Elsa ihren festen Platz: Als anerkannte Kulturscouts-Schule bringen die Schüler:innen Kultur in Bewegung – buchstäblich. Ob Theater, Museum oder Musik – jedes Jahr erkunden sie neue Orte und lernen, wie Kunst und Technik sich gegenseitig befruchten können. So entsteht ein Unterricht, der Grenzen überschreitet: zwischen analog und digital, zwischen Kopf und Herz.
Die Stadt Oberhausen profitiert von diesem Engagement gleich doppelt: Zum einen, weil das Elsa jungen Menschen Kompetenzen vermittelt, die sie für Studium, Beruf und Gesellschaft brauchen. Zum anderen, weil die Schule sich aktiv vernetzt – mit anderen Bildungseinrichtungen, der Stadtverwaltung, Kulturorten und Initiativen. So entstehen Partnerschaften, die zeigen, was möglich ist, wenn Schule als Teil der Stadtgesellschaft verstanden wird.
Das Elsa-Brändström-Gymnasium beweist eindrucksvoll: Digitalisierung kann menschlich sein. Sie kann Teamarbeit stärken, Neugier fördern und Horizonte öffnen. Und sie zeigt, dass Technik dann am besten funktioniert, wenn sie Menschen miteinander verbindet.
👉 Mehr über das Elsa-Brändström-Gymnasium gibt’s unter
www.elsa-oberhausen.de
